![]() Bildhauerei
Mit dem Unabhängigkeitsbewusstsein Rumäniens und der Entstehung des Nationalstaats entwickelte sich im Einklang mit dem
Bedürfnis zur Darstellung von Identifikationsfiguren die Bildhauerei in Rumäniens stürmisch und fand mit Brâncuş ihren
international anerkannten Höhepunkt.
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Mit Constantin Brâncuşi (1876-1957), einem Bauern aus Oltenien, der von Bukarest über Budapest, Wien,
München und die Schweiz nach Paris reiste, errang die rumänische Skulptur Weltruf. Auch hier war es die einzigartige
Synthese zwischen dem Reichtum rumänischer Folklore, aus dem der Künstler schöpfen konnte und seinem an Fremdem
geschultem Talent, das ihm internationaler Anerkennung einbrachte.
![]() Brâncuşi: Der Kuss Seine Werke sind in den Museen der ganzen Welt zu finden. Auf dem alten walachischen Marktflecken Târgu Jiu, neben dem sein Geburtsort Hobiţa liegt, hat Brâncuşi Ende der dreißiger Jahre einige seiner eindrucksvollsten Monumentalwerke geschaffen: Das Portal des Kusses, die Allee der Stühle, den Tisch des Schweigens und die Säule ohne Ende. ![]() Târgu Jiu: Portal des Kusses
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